Andere Länder, andere Sitten

Süd-Korea gilt schon lange als eines der „Mutterländer“ in Sachen Gaming. Unter dem Titel „Public Gaming in Korea“ hat ZDF.kultur einen Beitrag zusammen gestellt, der uns die kulturellen Unterschiede verdeutlicht.

Denn „gezockt“ wird dort in fast jeder freie Minute und das gerne in öffentlichen Arcade-Hallen – jene Locations, die vollgestopft sind mit Automaten auf denen Spiele wie Dance Dance Revolution. Ältere Semester erinnern sich in dem Zusammenhang darüber hinaus vielleicht auch noch an Spiele wie Space InvadersPac-Man und Asteroids oder an diverse US-Kinofilme wie Tron oder Tron Legacy, in denen eine Arcade-Halle eine beliebte Location ist.

Die Passion der Süd-Koreaner wirkt sich natürlich auch im professionellen Gaming aus, schließlich zählen  eSportler aus diesem Land zu den besten Spielern der Welt und süd-koreanische Unternehmen wie Samsung organisieren einige der größten eSport-Events der Welt (zB die World Cyber Games).

Ein Blick nach Asien zeigt: Der Erfolg von Gaming und damit auch eSport sind besonders stark von den kulturellen Voraussetzungen und der gesellschaftlichen Akzeptanz abhängig.

Übrigens noch etwas zum Thema Arcade-Hallen: In Deutschland sind diese Spiel-Stätten leider so gut wie ausgestorben. Vereine wie RetroGames e.V. sammeln aber noch alte Automaten und machen sie wieder spielfähig. Und wem das nicht reicht, der kann sich auch einfach seine eigene Arcade-Halle bauen – wie ein 9jähriger Junge in den USA kürzlich gezeigt hat.

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